[GLOBAL] ##headerdata seite.headerData.10 = TEXT seite.headerData.10.value(

Concert à Paris

Samedi 5 Octobre 2013 | 20 h 30 | Eglise Des Billetes (22 rue des Archives 75020 Paris 4è)

Œuvres Chorales Romantiques

M. Reger, F. Mendelssohn, J. Rheinberger, A. Bruckner, J. Brahms

Mirjam Striegel, mezzo soprano
Wilhelm Schmidts, orgue
Bachchor Heidelberg
Christian Kabitz

Billets: 20 Euro (étudiants 15 Euro) au box-Office (PDF)


Le Bachchor Heidelberg, ensemble vocal de la ville d‘Heidelberg (Baden-Wurttemberg) a été créé par Philipp Wolfrum en 1885, à l‘occasion du 200ème anniversaire de la naissance de Jean-Sébastien Bach. Il s‘agit du plus ancien Bachchor d‘Allemagne qui peut s‘enorgueillir d‘une activité ininterrompue depuis sa création jusqu’à aujourd‘hui.

Il est dirigé depuis 1986 par Christian Kabitz, „Kirchenmusikdirektor“ (littéralement „directeur de la musique sacrée“) à Würzburg, en Bavière. Ce dernier y assure notamment la direction artistique des festivals Bach et Mozart.

Contrairement à ce que son appellation pourrait faire penser, le Bachchor Heidelberg ne se consacre pas uniquement à l‘oeuvre de Bach, ni même à l‘époque baroque. Brahms, Mendelssohn, Bruckner, Reger ainsi que Rheinberger, tous compositeurs allemands de l‘époque romantique, font également partie de son répertoire.

Ce sont ces compositeurs que le Bachchor met à l‘honneur le 5 octobre prochain, dans le cadre d‘un concert organisé au profit des oeuvres caritatives de la Paroisse des Billettes, 24 rue des Archives, Paris (4ème Arr.). Au programme de ce concert, outre des motets, chantés pour certains à 8 voix, avec la mezzo soprane Mirjam Stiegel, des compositions pour orgue jouées par Wilhelm Schmidts.

Pressestimmen

Mit Brahms und Konsorten an der Seine

Der Heidelberger Bachchor gastierte in der „Nuit blanche“ in Paris

"Das Pariser Quartier Marais hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der jungen Zentren des kulturellen Lebens an der Seine entwickelt. Im Schatten der Magnetkraft des Centre Pompidou locken etliche Palais und Kirchen die Scharen der Musik und Kunstfreunde an. Von dieser Attraktivität des früher so heruntergekommenen Viertels profitierte nun auch der Heidelberger Bachchor mit seinem Abstecher in die Hauptstadt unserer Nachbarn. Und das ausgerechnet in der „Nuit blanche“, einer mit bunten Programmen nur so strotzenden Soirée, die vor allem musikalisch weit über die „Nacht der Museen“ hierzulande hinausgeht.
Deshalb bot die aus einem 1992 komponierten Streichquartett Karlheinz Stockhausens aus dem Pariser Abendsimmel herabströmende Klangwolke ein kontrastreiches Präludium zur vornehmlich reinen A-cappella-Kultur der Heidelberger Gäste: Stockhausens Werk ergoss sich nämlich lautstark aus vier Hubschraubern, die über der Cité ihre Runden drehten, hoch über den gigantischen Menschenmassen vor Notre-Dame und rund um den Louvre, auf dem Pont Neuf und der Place Dophine. Auch ein Beleg für die kulturelle Neugierde und die Akzeptanz technischer Innovationen der Franzosen.
Geradezu kammermusikalisch setzte der Heidelberger Bachchor unter der Leitung von KMD Christian Kabitz einen deutsch-romantischen Kontrapunkt in der lutherischen Barockkirche der Stadt, der Église des Billettes. Vor der finalen Kollekte zugunsten der Sozialarbeit der evangelischen Gemeinde erblühten die sich aufwölbenden Melodiegeflechte etwa der Fest- und Gedenkspruch-Motette „Wo ist ein so herrlich Volk“ von Johannes Brahms oder dem so zauberhaften Oktett „Denn er hat seinen Engel befohlen…“ von Felix Mendelssohn Bartholdy oder dem Kyrie aus Joseph Rheinbergers letzter Mess-Vertonung in a-Moll.
Klassiker wie Anton Bruckners „Locus iste“ oder die Mendelssohn-Hymne „Hör mein Bitten“ mit der blutjungen Mezzosopranistin Mirjam Striegel waren ebenfalls in die Reise-Partitur eingebunden. Pauschal: Ein solches durch Orgelwerke von Bach und Brahms durchwirktes romantisches A-cappella-Programm (mit dem Nachwuchsorganisten Wilhelm Schmidts an einer farbenreichen Mühleisen-Orgel) bieten einheimische Chöre Frankreichs kaum. Vielleicht war deshalb der lautstarke Zuspruch der ausharrenden Zuhörer ebenso ungewöhnlich wie der permanente Zulauf und Weggang spontaner Konzertgäste, einer flexiblen „Laufkundschaft“ eben.
Schon bald steht der nächste Auslands-Auftritt des Bachchores an: Das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms wird im Frühjahr in Rom zur Freude zahlreicher Pilger in der Ewigen Stadt erschallen. Zuvor steht es allerdings bereits am 9. November in der Heidelberger Peterskirche mit GMD Yordan Kamdzhalov am Pult auf dem Programm."

Rhein-Neckar-Zeitung, Bruno Dumbeck, 22.10.13

>> ganze Kritik