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3. Bachchor-Konzert 13/14

Sa 12. April 2014 | 19.00 Uhr | Peterskirche Heidelberg

Georg Friedrich Händel: Messiah HWV 56

Sopranist: Kangmin Justin Kim
Altus: Artem Krutko
Tenor: Namwon Huh
Bass: Michael Adair

Musikalische Leitung: Christian Kabitz
Bachchor Heidelberg
Philharmonisches Orchester Heidelberg

Der Messias (Messiah) von Georg Friedrich Händel ist eines der bekanntesten Werke des geistlichen Repertoires. Kraftmensch Händel brauchte nur 24 Tage, um es zu Papier zu bringen. Uraufgeführt wurde Messiah 1772 in Dublin – der Erfolg war überwältigend. Die drei Teile des Oratoriums basieren auf Bibeltexten in englischer Sprache, die Mäzen und Librettist Charles Jennens 1741 dem hochanerkannten Komponisten zukommen lässt – ein Meisterwerk entsteht. Erzählt wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am jüngsten Tag.

Werkeinführung um 18.10 Uhr: Wir laden Sie herzlich ein, vor dem Konzert die Einführung von Bruno Dumbeck zu besuchen. Die Einführung findet von 18.10 - 18.30 Uhr auf der Empore der Peterskirche statt.

Pressestimmen

Jubelnde Chöre und festliche Klänge

Vier Männerstimmen als Solisten

Von Vanessa Stojanovic

"Thematisch passend zur Fastenzeit führte der Bachchor in Kooperation mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg den Inbegriff des sakralen Musikrepertoires auf: Georg Friedrich Händels Oratorium "The Messiah". Die dramatische Vertonung der christlichen Heilsgeschichte überzeugte auf ganzer Linie.
Eine zwischenmusikalische Beziehung bot sich hier an: Mit barocker Manier und starkem Orchesterklang bildeten die Musiker die passende Grundlage für den Gesang. Die exakte Spielweise bewirkte, dass Nuancierungen im Orchester ausgelotet wurden.
In den Zwischenspielen bewiesen die Instrumentalisten ihr Können und unterstützten im Tutti die Sänger wirkungsvoll. Der gleichberechtigte Gegenpart fand sich im klangstarken Heidelberger Bachchor unter der Leitung von Christian Kabitz. Der Altarraum füllte sich mit dem vierstimmigen, beeindruckend ausgeglichenen Gesang.
Auf dem festen Fundament der kräftigen Männerstimmen konnten sich die grazilen Frauenstimmen eindrucksvoll mit brillierenden Höhen beweisen. Das erklingende Gebilde bewies die hohe Musikalität aller Beteiligten, insbesondere durch die glasklare Intonation des kompletten Ensembles.
Die vier Vokalsolisten führten durch das Werk: Mit erzählerischem Charakter brachten die renommierten Künstler ihre persönliche Note ein. Michael Adair (Bass) sorgte mit seiner warmen Stimme und ruhiger Artikulation für eine raumgreifende Fülle. Auch der Tenor Namwon Huh überzeugte mit affektvoll ausgeführten Passagen und sanfter Klangfarbe.
Den Part der Altstimme übernahm der Countertenor Artem Krutko: Sein Gesang bildete sich aus dem Orchesterklang heraus und schien förmlich mit den Instrumenten zu verschmelzen.
Der Sopranist Kang-min Justin Kim setzte sich mit schwindelerregenden Höhen bei stets optimaler Feinabstimmung wirkungsvoll in Szene. Die farbenprächtigen Soli bildeten durch die empfindsamen Arien sowie den affektgeladenen Rezitative und Accompagnati den Dreh- und Angelpunkt des Werkes.
Mit akkuratem Dirigat band Christian Kabitz die Musiker an sich, die seinen deutlichen Angaben gut folgten. Nach der Aufführung wurden Sänger und Orchester gebührend mit Begeisterung und reichlich Applaus gefeiert."

© Rhein-Neckar-Zeitung, Dienstag, 15.04.2014

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