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2. Bachchor-Konzert 2011/12

Sa 10.12.2011 | 20.00 Uhr | Peterskirche Heidelberg 

 

Konstantin Wolff

Johann Sebastian Bach

Nun komm der Heiden Heiland, BWV 62 

Weihnachts-Oratorium , BWV 248 Kantate I-III

Sopran Anna Nesyba
Alt Hilke Andersen
Tenor Uwe Stickert
Bass Konstantin Wolff (Foto)

Dirigent Christian Kabitz
Bachchor Heidelberg
Philharmonisches Orchester Heidelberg

 

Es ist mit seinen prachtvollen und ausladend instrumentierten Chorsätzen, den erzählenden Rezitativen und inniglichen Arien fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit: das Weihnachts-Oratorium von Johann Sebastian Bach. Mit musikalischen Mitteln, die von kontemplativer Besinnlichkeit bis hin zu fast schon opernhafter Dramatik reichen, wird in einem fortlaufenden Bericht in insgesamt sechs Kantaten die biblische Weihnachtsgeschichte wiedergegeben.
Im 2. Bachchor-Konzert erklingen unter der Leitung von Christian Kabitz die Kantaten I–III, die ursprünglich für Aufführungen an den drei Weihnachtsfeiertagen 1734 bestimmt waren. Kern der Erzählung ist neben der Ankunft in Bethlehem und Jesu Geburt im unwirtlichen Stall vor allem die pastorale wie festlich vertonte Verkündigung und Anbetung der Hirten.
Den drei Kantaten vorangestellt ist die 1724 entstandene Adventskantate Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62 aus Bachs zweitem Leipziger Kantatenjahrgang.

 

Pressestimmen

Die (…) ersten drei Kantaten des Bach’schen „Weihnachtsoratoriums“ standen aber wie selbstverständlich im Zentrum des Abends, bemerkbar gleich durch den feurig-strahlenden Eingangschor des ersten Teils. Das Philharmonische Orchester trug zur Übermittlung dieser musikalischen Energie maßgeblich bei. Ein hohes Maß an Ausdruck legten die Sängerinnen und Sänger in jeden einzelnen Augenblick hinein, sowohl im Chor als auch bei den Solisten, was zu einer mächtigen Klangfülle führte. (…) Anna Nesyba mit klarem Sopran, die Mezzosopranistin Hilke Andersen mit warmer Stimme, der Tenor Uwe Stickert, der einen Evangelisten von großer Intensität abgab, und der Bassbariton Konstantin Wolff mit seinem konzentrierten, kernigen Ton. Christian Kabitz als Leiter des Bachchores führte die Musiker mit entschiedenem Dirigat auf der Basis des Basso Continuo gut zusammen: Ein unverzichtbares Fundament bot dabei die resolute Cellistin Min-Yung Lee. Den Höhepunkt des Konzertes markierte die Arie Nr. 32 aus der dritten Kantate, „Schließe, mein Herze, dies selige Wunder“, bei der Hilke Andersen von der von Konzertmeister Thierry Stöckel gespielten Sologeige begleitet wurde. Gerade dadurch, dass Stöckel nicht permanent mit allem Ausdruck herausplatzte, durch sein bewusstes, souverän beherrschtes, geschmackvolles Spiel entstand eine Spannung, die als „reiche Schlichtheit“ zu bezeichnen wäre und sich der allgemein angestrebten Klangfülle entgegenstellte.

Rhein-Neckar-Zeitung, Teresa Roelke, 13.12.2011