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1. Bachchor-Konzert 2005/2006

Samstag, 15.10.05, Jesuitenkirche Heidelberg  

Noam Zur

 

Franz Schubert

Messe Es-Dur D 950

 

Bachchor Heidelberg

Philharmonisches Orchester Heidelberg

Leitung Noam Zur

 

Mit Schuberts dritter Symphonie eröffnet Generalmusikdirektor Cornelius Meister die Reihe der Sinfoniekonzerte, mit Schuberts letzter von insgesamt sechs Messen stellt sich der neue 1. Kapellmeister dem Bachchor und dem Philharmonischen Orchester vor.

Ist die dritte Symphonie von unbeschwerten Tönen und Lebendigkeit erfüllt, herrschen in der Es-Dur-Messe düstere und schwere Klänge vor. Wahrscheinlich ohne direkten Auftrag komponiert, ist das Werk so ein sehr persönliches Bekenntnis. Zwar fand die Uraufführung 1829, ein Jahr nach Schuberts Tod, noch in einer Kirche statt, doch die Komposition drängt in den Konzertsaal.

Die groß dimensionierten Sätze zeichnen sich durch den symphonischen Orchestereinsatz vor allem der Bläser aus. Schubert stellt damit die Grenzen von geistlicher und weltlicher Musik in Frage: Mit einem großen Kanon hebt er die Textzeile „Et incarnatus est“ („Er hat Fleisch angenommen“) hervor, also genau jene Stelle des Übergangs vom Göttlichen zum Menschlichen.

 

"Ein Hauch von Transzendenz"

Kritik des Konzertes der RNZ vom  17.10.2005 lesen Sie >> hier