
Sonntag, 19.06.2005, 20.00 Uhr Jesuitenkirche Heidelberg
Leonard Bernstein
Missa brevis
(Heidelberger Erstaufführung)
Chichester-Psalms
Francis Poulenc
Gloria
Fran Martin
Jedermann-Monologe
Franziska Rauch Sopran
Peter Rehkop Altus
Thomas Müller Bass
Bachchor Heidelberg
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Christian Kabitz Dirigent
Leonard Bernstein, bekannt als überragender Dirigent und Komponist der „West Side Story“, hat im Laufe seines Lebens immer wieder auch religiöse Musik geschrieben, in der ebensoviel pulsierende Lebensenergie zu spüren ist wie in seinen mitreißenden Bühnenwerken. Zwei dieser Stücke bilden den Rahmen des Chorkonzertes am 19. Juni: Am Anfang des Programms steht die 1988 entstandene Missa brevis, wie der Name schon sagt, eine verkürzte Messvertonung. Den Abend beschließen die Chichester Psalms aus dem Jahr 1965, in denen nicht zuletzt direkte Übernahmen aus der „West Side Story“ zu finden sind.
Eingerahmt von diesen beiden amerikanischen Kompositionen sind zwei französische Kompositionen zu hören: Francis Poulencs populäres Gloria für Sopransolo, Chor und Orchester sowie Frank Martins Beschäftigung mit dem Tod in seinen Jedermann-Monologen nach Hugo von Hofmannsthals „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“.
PROBENPHASE:
Abendliche Probenstimmung
Konzentriertes Arbeiten
Christian Kabitz und Thomas Müller beim Proben von Martin's Jedermann-Monologe
Generalprobe
DAS KONZERT:

Bachchor Heidelberg und Philharmonisches Orchester Heidelberg
Der Bachchor bei der Heidelberger Erstaufführung der Missa brevis von Leonard Bernstein
"...der Chor, hier wie bei allen Beiträgen bestens präpariert und hochambitioniert, hielt einen lebhaften Dialog mit dem Counter..."
RNZ, 21.06.2005 über das 4. Chorkonzert 2005 in der Jesuitenkirche HD